Am 25. Februar ist Frei(paket)tag!

23.02.2005 | 17:43 Uhr | Werbung

An diesem Freitag wird die Deutsche Post freigiebig:

An alle deutschen Haushalte wird dieser Tage jeweils eine Paketmarke verschenkt, mit der ein Paket innerhalb Deutschlands verschickt werden kann. Nochmal für alle zum Mitschreiben: kostenlos. Gratis. Umsonst. Für Umme.

Gilt allerdings nur am Freitag - und nur für diejenigen, die keinen “Bidde kaa Werbung eiwerfe”-Aufkleber (oder vergleichbaren) an ihrem Briefkasten angebracht haben, wie die Post Spiegel Online mitteilte.

Tja, dann sind ebendiese Leute ausnahmsweise mal selber schuld. Die Post nennt sowas lakonisch “Werbeverweigerer”.


Mutig, mutig

19.02.2005 | 16:14 Uhr | Werbung

Die neue 3M-Kampagne für Sicherheitsglas in Kanada dürfte sich des öffentlichen Interesses sicher sein.

Lechz!

Dazu gehört - unabhängig von der tatsächlichen Sicherheit des Glases - zumindest eine unverschämt große Portion Selbstvertrauen. Denn beim Anblick von so viel Geld (scheint echt zu sein) werden die Menschen nicht gerade zimperlich, wie in diesem PDF schön zu sehen ist. Wenn publik wird, dass das auch nur einer geknackt hat, dann ging die Kampagne wohl nach hinten los…

[gefunden bei Werbeblogger]


Trauerspiel

19.02.2005 | 14:19 Uhr | Skurriles

Das endültige Satire-Magazin Titanic hat vor zwei Tagen folgende AP-Meldung eingestellt:

McDonald‘s verliert den zweiten Vorstandschef binnen sieben Monaten. Der 44-jährige Charles Bell tritt wegen einer Darmkrebserkrankung zurück. Sein Vorgänger Jim Cantalupo war im April überraschend verstorben.

Dazu gab es folgenden liebevoll erstellten Vers:

Schicksal birgt sich, ach, fast immer.
Aber hin und wieder fällt
Zitternd wie ein Kerzenschimmer
Eine Ahnung in die Welt.

Ach, vor grade einmal sieben
Monden riß der Tod, o Graus,
Aus dem Kreise seiner Lieben
Den McDonald’s-Chef heraus.

Ach, ein neuer ward gefunden.
Doch auch dessen Leben wankt.
Gebe Gott, er mag gesunden,
Wo er doch an Darmkrebs krankt.

Lebens Faden ist aus Seide.
Furchtbar ist es, wenn er reißt.
Ach, wieso denn haben beide
Niemals AUSSER Haus gespeist?

Blöd nur, dass die Meldung nicht mehr ganz aktuell ist. Schon seit einem Monat.


Falsch verbunden

12.02.2005 | 20:14 Uhr | Musik und Skurriles

Flip Out Guitar

Auf Barry Wood’s NAMM Oddities gibt es allerhand merkwürdige Instrumente zu bestaunen. Zum Beispiel diese Gitarren.


The Sipmsons

12.02.2005 | 19:23 Uhr | Pop

Ashlee, das hässliche Schwesterlein von Jessica Simpson, hat es - nach ihrer Rolle bei der “Himmlischen Familie” - immerhin zu irgendetwas gebracht: zur wohl meistgehassten Popsängerin Amerikas.

Bitte aufhören!

So wurde sie zur Eröffnung der FedEx Orange Bowl am 2. Januar nach ihrer Performance des Songs “La La” vom Publikum hemmungslos ausgebuht. Und die Online-Petition, die das sofortige Ende ihrer Karriere fordert, hat in kürzester Zeit immerhin mehr als 300.000 Unterschriften gesammelt. Selbst in ihre offizielle deutsche Homepage scheint man nicht sonderlich viel Energie zu investieren - ist ihr Name doch schon im Titel falsch geschrieben. Oder heißt die wirklich Ashlee Sipmson?


David versus Goliath, reloaded

12.02.2005 | 06:52 Uhr | Internet, Pop und Skurriles

Stefan Horn, der Betreiber der Fun-Flash-Seite ballz.de, steckt ein wenig in der Patsche: ohne irgendwelche böswilligen Hintergedanken verwendete er einen Song der Pop-Chansonnieuse Annett Louisan in einem seiner Flash-Cartoons. (Okay, als Hintergrundmusik, während die Cartoonfiguren poppen. Schlimm, schlimm. [Diese Stimme provoziert solche Assoziationen doch geradezu.])

Hier weiterlesen »


Bunny suicides

12.02.2005 | 06:08 Uhr | Skurriles

Wie süß!!

Bunny suicides

Äh, wie brutal!!


Slogan gefällig?

12.02.2005 | 03:30 Uhr | Internet und Werbung

Hier gibt’s ein wenig Inspiration, falls Ihr einen knackigen Aufhänger für Eure Website benötigt.

Von der Verwendung für tatsächlich existierende Marken wird allerdings dringend abgeraten - irgendwoher kommen einem die entstehenden Resultate dann doch bekannt vor.


Wer schreibt, polarisiert

12.02.2005 | 03:11 Uhr | Internet

Man könnte diesem Blog vorwerfen, es beschäftige sich bislang hauptsächlich mit den Inhalten von Spreeblick und Spiegel Online. Das stimmt - ich gelobe Besserung.

Nichtsdestotrotz gibt es zumindest für letzteres einen guten Grund: Autoren wie Henryk M. Broder schreiben Artikel wie diesen hier und ernten damit meine volle Zustimmung (wenn auch sehr spitz formuliert, aber wie sonst will man heutzutage Aufmerksamkeit erregen?). Zum Schießen finde ich übrigens die Leserbrief-Seite von Herrn Broder.


Is it Supergirl? Is it Wonder Woman? No, it’s That Pepsi Girl!

11.02.2005 | 03:36 Uhr | Internet und Skurriles

Erstens, seit wann stellt man nun auch Fanblogs zu völlig unbekannten Werbespot-Darstellerinnen ins Internet? Über das Niveau dieser pubertären Anwandlungen brauchen wir nicht zu reden - für jedes “OMGOMGOMG” und “OH NOES!!!”, das auf der Seite gepostet ist, darf man beruhigt zehn bis zwanzig Punkte vom IQ des Autors abziehen.

Zweitens: Haben die Leute denn nichts Besseres zu tun, als über solche Sinnlos-Themen im Netz abzureferieren? (Äh… fragt sich nur, ob es nicht noch viel blöder ist, wiederum über solche Seiten zu schreiben. Wer ist der größere Tor: der Tor, oder der, der ihm folgt?)

That Pepsi Girl

Drittens sieht die noch nicht mal besonders hübsch aus.

[gefunden bei Spreeblick]


Akzeptanz durch Penetranz

08.02.2005 | 04:11 Uhr | Internet, Pop und Werbung

Schön, wenn sich Johnny “Spreeblick” Haeusler für seine Stories immer eine neue Darbietungsform einfallen lässt. Nach dem hinreichend bekannten Jamba-Kurs im Stil der Sendung mit der Maus, der ihn katapultartig vom Blog- zum Realprominenten machte, folgt nun sein neuester Clou: ein kleines Bühnenstück zur Lage der Label-Nation in wenigen Jahren. Für das Comic Relief sorgt (wie so oft?) - Tim Renner. Und wir lernen nur, was wir eigentlich sowieso schon wussten: wenn’s um Moral geht, schiebt jeder gern allen anderen die Schuld in die Schuhe. Und natürlich, dass Klingeltöne die Welt regieren werden. Akzeptanz durch Penetranz.

Mein Klingelton hat sich übrigens seit dem Erwerb meines Handys nicht mehr geändert: Wolfgang Hartmayers “Every Day”, besser bekannt als Ohrwurm aus der Aral-Werbung. Kann man sich hier herunterladen. Kostenlos. Ohne Abo.

Nervt die Mitmenschen aber mindestens genauso wie Sweety.


Platzverweis

08.02.2005 | 01:07 Uhr | Skurriles

Wie war das mit 'Fair ist mehr'?

Erst bestechlich, und jetzt auch noch besoffen. Das kommt davon, wenn man sich von seinen Bestechungsgeldern nur Alk kauft.

Andererseits ist gerade die öffentliche Hysterie gegenüber Fußball-Schiedsrichtern so groß, dass wohl sogar in der Zeitung stehen würde, wenn einer während eines Spiels in der Nase gebohrt hat.


Sinn und UMTSinn

07.02.2005 | 23:50 Uhr | Medien

Bei SPIEGEL ONLINE erscheint jetzt eine Serie mit persönlichen Erfahrungen zum Thema UMTS, jeweils geschrieben von einem Handyfan (Thomas Hillenbrand) und einem Handymuffel (Frank Patalong - kaum zu glauben, dass der als Technik-Freak Handys verschmäht). Wenn das so unterhaltsam wird, wie diese erste Episode andeutet, dann wird das zur Pflichtlektüre für jeden, der eine Meinung über Handys hat.

Mein Lieblingszitat in diesem Artikel stammt von Patalong:

[Thomas Hillenbrand] hat seine Prioritäten anders gesetzt: “Mir haben sie mein Handy geklaut”, erzählte er vor Jahren in der Redaktion. Das habe im Handschuhfach gelegen. “Und das Auto?”, wollte daraufhin einer wissen. “Ist auch weg”, sagte der Hillenbrand.


VW-Werbespot, die zweite

06.02.2005 | 00:46 Uhr | Internet und Werbung

Wo wir gerade schon bei dubiosen VW-Werbespots waren: Dieser hier (Achtung: 5,4 MB groß!) ist ebenso kreativ wie hervorragend produziert. Und diesmal ganz bestimmt von Volkswagen.


Zuvorgekommen

04.02.2005 | 05:21 Uhr | Allgemeines und Internet

Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass vor wenigen Tagen mein Keyboard und mein Synthesizer (geschätzter Gesamtwert: ca. 1.000 Euro, vom ideellen Wert mal ganz zu schweigen) aus dem Auto geklaut wurden? Diese dreisten Kerle haben das Auto hinterher sogar wieder abgeschlossen. Erwarten die noch, dass ich mich bei denen bedanke?

Und an dieser Stelle steht genau der Plan, den ich auch im Schilde führe, um die zu kriegen. Hoffentlich lesen das die Halunken nicht auch.


Haarige Angelegenheit

01.02.2005 | 18:42 Uhr | Medien und Skurriles

Ich seh nix mehr.

Die nordkoreanische Regierung bringt es ans Tageslicht: Langhaarige Menschen (Definition: Haarlänge von über fünf Zentimetern) haben eine geringere Hirnaktivität, da die Haare dem Hirn angeblich Sauerstoff entziehen. Das gilt natürlich nicht für alte Männer (die dürfen bis zu sieben Zentimetern wildwuchern, damit sie ihre Glatzen besser kaschieren können) und Frauen (da bleiben sie uns die Erklärung allerdings schuldig). Da fragt man sich doch, wer hier eine geringe Hirnaktivität hat.

Habe soeben einen Selbstversuch gestartet: 12,3 Zentimeter aktuelle Haarlänge.

Ich muss mal wieder zum Friseur - ich krieg keine Luft mehr.



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