Obi vs. Hornbach

26.12.2005 | 23:50 Uhr | Werbung

Das muß ich jetzt einfach mal loswerden:

Die Hornbach-Werbung (Verlinkung erspare ich mir aus verständlichen Gründen) ist so ziemlich das Ekelhafteste, Bescheuertste und Abstoßendste, was ich so an Werbung im deutschen Fernsehen zur Zeit vorgesetzt bekomme. Herzen pulsieren, Blut fließt, Menschen werden Organe transplantiert (mehr oder weniger). Sinnfrei, inhaltsleer. Gut, die kontroverse Diskussion mag ja da sein (merk ich allein schon an mir). Das wird aber wohl kaum zum Erfolg führen, wenn jeder nur Ekel mit der Marke verbindet. Erwarten die Leute wirklich, daß ich in einen Baumarkt gehe, in dem man Gefahr läuft, auf Blutlachen auszurutschen? Ich wünsche Hornbach den größten Umsatzeinbruch der Baumarktgeschichte.

Ooobi ist das schön...

Da lob ich mir dagegen doch die Obi-Werbung. Das leicht Verrückte scheint bei Werbespots zwar momentan schwer in Mode zu sein, allerdings sind mir die feiernden Menschenmassen deutlich lieber als die verkrampften Einzelgänger. “Ooobi ist das schön!” geht halt etwas leichter von der Zunge als “In jedem Projekt steckt ein Teil von dir”. Das ist positiv, das ist lebensbejahend, das ist das genaue Gegenteil der Hornbach-Organmafia.

Eins zu null für den Biber.


Da wächst zusammen, was zusammengehört

25.12.2005 | 20:15 Uhr | Medien

Von der Weihnachtsansprache Köhlers zum Tatort in zehn Sekunden.


Fiese Weihnachten!

24.12.2005 | 17:19 Uhr | Skurriles und Spielereien

Schöne Posen, die der da macht.

Wer zu Weihnachten lieber Aggressionen vom Stapel läßt:

Ja, das ist er wirklich: George W. Bush, wie er fällt und fällt. Durch Klicken und Ziehen mit der Maus könnt ihr Georgie durch die Gegend schleudern. Viel Spaß dabei - das Ding kann für Stunden faszinieren…

[via Slanted]


Das Weihnachtswort des Tages

24.12.2005 | 16:08 Uhr | Skurriles

Geflügelte Jahresendfigur.


Nichtlustig

24.12.2005 | 01:17 Uhr | Skurriles

Sorry, aber ich hab selten so einen unlustigen Witz gelesen wie den hier.

Ich sag nur: Alter Schwede.


Fröhliche Weihnachten!

24.12.2005 | 00:59 Uhr | Spielereien

Weihnachtliches Mini-Grow.

Wer Weihnachten lieber besinnlich vor dem blaß leuchtenden Computer feiert: Grow Ornament ist ein kleines Spielchen für zwischendurch, bei dem der Christbaumschmuck in der richtigen Reihenfolge an den Baum gehängt werden muß.

Wem das Spaß macht, der sollte unbedingt beim grandiosen Eyezmaze vorbeischauen, dort gibt es mit der “Grow”-Reihe dasselbe Prinzip noch viel umfangreicher und faszinierender.


Wahre Worte

23.12.2005 | 03:33 Uhr | Internet

Man muß ja nicht immer jedem Internet-Trend hinterher hecheln. Dann lieber nur die guten Sachen, auch wenn die mal etwas älter sind. Man hat ja auch noch ein Real-Leben.

Es gibt da nämlich einen sehr putzigen Song aus dem in den Vereinigten Staaten ziemlich bekannten Musical Avenue Q, der da den bezeichnenden Namen “The Internet is for Porn” trägt. Kennt Ihr nicht? Na, dann mal schnell hier geklickt:

...Und sonst für gar nix.

Übrigens jugendfrei, also keine falsche Scheu! Die gezeigten Figuren im Video gehören logischerweise nicht dazu - ist ja schließlich ein Musical -, sondern sind vom Spiel World of Warcraft. Schon wieder einer, der zuviel Zeit hatte.

Und jetzt im Chor: The Internet is for Porn, the Internet is for Porn…


Albert muß Pi Pi

23.12.2005 | 03:09 Uhr | Weite Welt

War ich sü� damals.

Weihnachten, die Zeit der schönen Erinnerungen an die eigene Kindheit.

[via Haar in der Suppe]


Wer im Glashaus sitzt

20.12.2005 | 14:59 Uhr | Internet, Medien und Skurriles

Ihr könnt’s wahrscheinlich nicht mehr hören, aber ich kann mir einen Nachtrag zur Wikipedia-Geschichte einfach nicht verkneifen:

Jimmy Wales hält das Ändern von biographischen Artikeln über die eigene Person zwar für schlecht, mißt aber anscheinend mit zweierlei Maß. Das kriegt einen Daumen nach unten.

So, und um jetzt die Klickraten nach oben zu treiben: Auch der Sex spielt eine Rolle in dieser Story.


Das Wort des Tages

20.12.2005 | 14:31 Uhr | Skurriles

Somnambul.


Zeit oder nicht Zeit

20.12.2005 | 13:59 Uhr | Internet, Skurriles und Spielereien

Bei manchen Seiten fragt man sich,
wer mehr überflüssige Zeit hat:

Der, der sie in die Welt setzt,
oder der, der sich damit beschäftigt.

Oder der, der sie bloggt.


He versus She

20.12.2005 | 13:37 Uhr | Skurriles und Universität

“This is absurd. I refuse to continue this mockery of literature. My writing partner is a violent, chauvinistic semi-literate adolescent.”
“Yeah? Well, you’re a self-centered tedious neurotic whose attempts at writing are the literary equivalent of Valium.”

Ein Must-Read über den kleinen Unterschied zwischen Mann und Frau, ganz praxisnah. Ich hab mich jedenfalls kaputtgelacht.

Note: 1+.


has.slie.be

20.12.2005 | 11:49 Uhr | Internet

Und wieder online.

Fragt sich nur, wie lange diesmal. Ich bin hin- und hergerissen: del.icio.us ist eigentlich eine ganz wunderbare Sache. (Schon allein wegen des tollen Namens.) Das geradezu genial einfache Tag-Konzept (das natürlich nichts grundlegend Neues ist, aber in seiner Intuitivitillität intuitiven Bedienbarkeit doch unerreicht) und die damit einhergehende Vernetzung allein sind schon mehr als schlagkräftige Argumente. Wenn man gerade ein paar schöne Links im Internet sucht, die vielleicht nicht gerade in den fünf größten deutschen Blogs rauf- und runterdiskutiert werden, wird man hier garantiert fündig. (Gedanken-Notiz an mich selbst: Häufiger selber das tun, was man klugscheißerisch bloggt.)

Was aber bringt es bitteschön, wenn die Seite nur so sporadisch erreichbar ist? Da hat man mal eine hübsche Seite gefunden, drückt auf den Tag-Button der eigens installierten Extension, und was passiert? Nix. Also: Editor öffnen, den Link von Hand hineinkopieren und zwischen hundert anderen Textdateien auf dem Desktop speichern, wo die Datei sicherlich mit der nächsten neurotischen Aufräumaktion im Müllkorb landet.

Okay, Stromausfälle können jedem mal passieren, aber dann keine Backup-Server zur Verfügung zu haben, ist doch eher schwach. Google passiert sowas nur alle Jubeljahre (und dann gleich mit großen Auswirkungen). Was bringt einem der schönste Bookmark-Dienst, wenn er ständig offline ist? Genau: nix.

Bleibt nur zu hoffen, daß Yahoo! jetzt tatsächlich ein paar Server in del.icio.us pumpt - schon allein, um selbst keine Image-Schäden davonzutragen.

Das nervt!


Im Kleingedruckten

19.12.2005 | 18:22 Uhr | Werbung

Hat bei mir ein paar Sekunden gedauert:

Agentur: Ruf Lanz Werbeagentur, Zürich
Werbung für das Dolder Waldhaus Zürich.

[via Ad Blather]


Verwanzt

19.12.2005 | 18:02 Uhr | Internet und Medien

Ich erinnere kurz an mein Wort zum Sonntag.

Und jetzt kündigt Jimmy Wales eine unveränderbare Wikipedia an.

Ich krieg Angst. Dabei hab ich doch nur laut gedacht…

[via zweitnormalität, hehe]


Wo die Kälte herkommt

19.12.2005 | 12:06 Uhr | Weite Welt

Ganz weit oben in Nordgrönland sitzt auf einem Eisberg die Kältehummel. Sie ist 20 000 Kilo schwer und möchte gern fliegen. Ihre Flügel sind aber viel zu schwach. Trotzdem lässt sie sie dauernd auf und ab schwirren, weil sie hofft, es gelinge ihr eines Tages doch noch. Dadurch bewegt sie die eiskalte Luft so stark, dass diese bis zu uns kommt. Den ganzen Winter lang übt die Kältehummel, bis sie im Frühling erschöpft einschläft. Zum Glück, denn sonst hätten wir keinen Sommer. Im Sommer schläft die Kältehummel und träumt, sie könne fliegen. Ein Schläuling, der nicht gerne fror, schickte ihr einmal ein Paket voll Schlaftabletten, weil er hoffte, sie schlafe dann auch im Winter. Aber der Briefträger war ein Eisbär, und der war so neugierig, dass er das Paket aufmachte und alle Tabletten selber schluckte. Seither wird in Nordgrönland keine Post mehr ausgetragen, denn der Eisbär schläft noch heute, und weil er der Einzige ist, der weiß, wo die Kältehummel wohnt, kann niemand sagen, wie es ihr jetzt geht, aber so lang es jedes Jahr Winter wird, können wir annehmen, dass sie noch lebt.

Eine hübsche Geschichte von Franz Hohler, gefunden im auch sonst ganz hübschen kleinen Adventskalender des höchst verdienstvollen LEO-Wörterbuchs (und ein Beleg dafür, daß sogar Wörterbücher schöne Adventskalender haben können).


Flugbombe

19.12.2005 | 02:23 Uhr | Skurriles und Spielereien

Noch ein kleines Bonbon vor dem Bettchen - und zwar eines, das einen möglichst effektiv wieder aus selbigem herausholen soll:

Praktisches Flieg-und-Weck.

Der Wecker blowfly ist für einen notorischen Verpenner wie mich genau das Richtige, um morgens wach zu werden. Kaum springt das putzige Ding an, fliegt er auch schon los, um sich meiner intervenierenden Hand zu entziehen.

Fast so schön wie Clocky. Der versteckt sich nämlich rollenderweise, sobald man ihn auf Snooze gestellt hat.

In diesem Sinne: Gute Nacht.

[via Technoskop]


Kontrapunktische Formen

19.12.2005 | 00:27 Uhr | Musik

Ich als alter Musikwissenschafts-Student stelle im Gespräch mit beliebigen Dozenten und Kommilitonen immer wieder fest, daß ich eigentlich keine Ahnung von Musik habe, und von Musikwissenschaft noch viel weniger.

Der Beitrag “Die Cracks von ‘Schwarze Mensuralnotation’ und ‘Kontrapunkt 1′ und ‘Kontrapunkt 2′ tauschen sich aus” von Element-of-Crime-Kopf Sven Regener ist allerdings sehr, sehr lesenswert - wie eigentlich alles, was der Mann so schreibt:

Wahr ist allerdings, daß Hamburg-Heiner in schwarzer Mensuralnotation ein so dermaßen schleimerisch-streberischer Überflieger war, daß er sogleich daranging, Beethovens Neunte in schwarze Mensuralnotation zu transkribieren, obwohl das
a) überhaupt nicht geht und ihn auch
b) niemand darum gebeten hatte.

Bei Gelegenheit schreib ich auch mal was über Sven Regener selbst. Der ist schon toll, der Herr Regener.

(Wußtet Ihr eigentlich, daß der Kommilitone vom Lateinischen “Waffenbruder” kommt? Über die Ursprünge des HiWis schweigen wir an dieser Stelle lieber verschämt…)


Du bist Editor

18.12.2005 | 20:49 Uhr | Internet und Medien

Es hat so schön angefangen mit dem Wissen der Welt.

Hier weiterlesen »


Feedreader-Nachtschicht

18.12.2005 | 07:24 Uhr | Internet

Alter Schwede, dauert das lang, bis man die Neuigkeiten der vergangenen Woche abgearbeitet hat. Ich kann den Namen des großen Affen langsam nicht mehr lesen. Gedankliches Unterstreichen des bereits bestehenden Eintrags im mentalen Notizbuch: Feeds sind keine Mails - man muß nicht alle lesen.

Morgen gibt’s auch wieder Inhalte.

Aber erst mal schlafen.



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