Paradox
Heute mit einer Personalunion aus studiertem Informatiker und Internet-Hasser zu Abend gegessen.
Hätte nicht gedacht, dass es sowas überhaupt gibt.
[File under: Schubladen vereinfachen das Leben ungemein.]
Heute mit einer Personalunion aus studiertem Informatiker und Internet-Hasser zu Abend gegessen.
Hätte nicht gedacht, dass es sowas überhaupt gibt.
[File under: Schubladen vereinfachen das Leben ungemein.]
Sie sind ungefähr immer Unsinn, diese Live-Schaltungen in Nachrichtensendungen zu bemitleidenswerten Reportern vor Ort, die schon deshalb nicht mehr wissen als ihre Kollegen in den Redaktionen, weil sie die ganze Zeit irgendwelche Live-Schaltungen in Nachrichtensendungen absolvieren.
Wie immer hat er Recht, der liebe Stefan Niggemeier. Sehr zum Leidwesen seiner Kollegen, die sich hier nicht zum ersten Mal die Blöße geben. (Okay, in dem Fall war das Timing aber auch ungünstig.) Konkret ging es darum, dass in der gestrigen Tagesschau extra eine Live-Schalte zur Pressekonferenz der Lokführergewerkschaft gemacht wurde, bei der der Moderator im Studio aktuellere Informationen hatte als der Reporter vor Ort, Markus Gürne.
Den Vogel schießt aber - ebenfalls nicht zum ersten Mal - einer der Kommentare bei Stefan ab:
Also ich finde das total kollegial, extra eine Liveschalte zu machen, nur um den Kollegen Gürne auch über die Streiks zu informieren.
Das geht mir dann doch ein wenig zu schnell: Die Geschichte der Weltreligionen in 90 Sekunden.
[via Spreeblick]
Das Lustige Taschenbuch gibt’s jetzt schon vierzig Jahre? Der Wahnsinn. Da werden Kindheitserinnerungen wach. Die ersten paar hundert Bände hab ich immer noch bei mir zuhause rumfliegen, und, grad fällt’s mir ein, noch eine kleine Sammlung an Don-Rosa-Alben “Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden”. Muss ich unbedingt weiter sammeln. Don Rosa ist der größte Disney-Comiczeichner aller Zeiten.
Ich habe zwar gerade eben den Namen Zappos zum ersten Mal gehört und werde höchstwahrscheinlich niemals etwas von denen bestellen (die liefern nur innerhalb der USA und Kanada), aber es handelt sich ganz offensichtlich um die Firma mit dem besten Kundenservice der Welt, und allein deswegen muss jeder von ihr erfahren.
[via Seth Godin]
Manche Dialoge darf man keinem zeigen, schon gar keinem Filmwissenschaftler.
A: “Nosferatu, den Film würd ich Dir empfehlen.”
B: “Was ist Nosferatu?”
A: “Was, Du kennst den nicht? Quasi der erste Dracula-Film überhaupt!”
C: “Ach, der mit Klaus Kinski?”
D: “Ich kenn nur Ben Kinski, der hat doch bei Schindlers Liste mitgespielt?”
Computer sind dazu da, um Probleme zu lösen, die man ohne sie nicht hätte.
(Volksweisheit)
Bei manchen Filmen sollte man allein wegen ihres Abspanns überlegen, sich den ganzen Film anzusehen. Paraiso Travel ist so ein Fall. Unbedingt ansehen.
[via Werbeblogger]
Über die Verleihung des Friedensnobelpreises an Al Gore kann man sicherlich geteilter Meinung sein. Aber eins, lieber Marc Pitzke, eins geht gar nicht - falls Du diesen Lead dieses Berichts überhaupt verzapft verfasst haben solltest:
Jubel um Al Gore, Häme für Al Gore: Der Friedensnobelpreis für den früheren Vizepräsidenten wurde in den USA nicht nur mit Beifall bedacht. Konservative Kommentatoren, Blogger und Klimawandel-Leugner reagierten angewidert auf die Nachricht aus Oslo.
“Konservative Kommentatoren, Blogger und Klimawandel-Leugner”? Ich glaube, Du hast da was durcheinander gebracht. Richtig muss es heißen: “Konservative Lügner, Blog-Kommentare und der Klimawandel reagierten angewidert auf die Nachricht auf SpOn.” Oder so ähnlich.
[“Himmel, Arsch und Blogs” wäre als Titel für den Eintrag hier vielleicht auch nicht schlecht gewesen.]
Doris Lessing, Literaturnobelpreisträgerin, herzlichen Glückwunsch. Aber Tante von Gregor Gysi? Das schmälert den Glanz doch erheblich.
Spiegel Online erzählt mir was davon, dass die Kriege in Afrika seit 1990 so viel Geld gekostet haben, wie die Länder in derselben Zeit an Entwicklungshilfe bekommen haben.
Vergleicht die Summe doch mal mit den Verteidigungsausgaben der Vereinigten Staaten.
Und jetzt erzählt mir bitte nicht, dass die Amerikaner das Geld nicht so nötig haben.
Zur Abwechslung mal ein paar bewegte Bilder hier, und was für welche - der neue Spot zum Sony Bravia. Ich hoffe, Ihr erinnert Euch noch an die Flummis von damals, meiner Ansicht nach einer der schönsten Werbespots überhaupt. Der hier ist aber auch nicht schlecht:
Klarer Hinweis, dass man zu wenig aus dem Haus kommt:
“Pizzeria Vis à Vis, hallo?”
“Hi, hier ist Albert.”
“Alles klar.”
“Super, danke.”
Zwanzig Minuten später: dampfende Pizza Caprese liegt auf dem Tisch.
So, anderthalb Jahre weg, und was hat sich in der Zwischenzeit hier getan? Nix.
Naja, fast nix:
Zum Schluss vielleicht noch ein guter Vorsatz:
Kürzer bloggen. Lang liest doch eh keiner.
Also los.
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