Blumengrüße

16.10.2007 | 23:58 Uhr | Weite Welt und Werbung

Ich habe zwar gerade eben den Namen Zappos zum ersten Mal gehört und werde höchstwahrscheinlich niemals etwas von denen bestellen (die liefern nur innerhalb der USA und Kanada), aber es handelt sich ganz offensichtlich um die Firma mit dem besten Kundenservice der Welt, und allein deswegen muss jeder von ihr erfahren.

[via Seth Godin]


Musikwissenschaftler unter sich

16.10.2007 | 23:30 Uhr | Filme und Skurriles

Manche Dialoge darf man keinem zeigen, schon gar keinem Filmwissenschaftler.

A: “Nosferatu, den Film würd ich Dir empfehlen.”
B: “Was ist Nosferatu?”
A: “Was, Du kennst den nicht? Quasi der erste Dracula-Film überhaupt!”
C: “Ach, der mit Klaus Kinski?”
D: “Ich kenn nur Ben Kinski, der hat doch bei Schindlers Liste mitgespielt?”


Paradiesisch

14.10.2007 | 16:03 Uhr | Filme

Wow, wow, wow.

Bei manchen Filmen sollte man allein wegen ihres Abspanns überlegen, sich den ganzen Film anzusehen. Paraiso Travel ist so ein Fall. Unbedingt ansehen.

[via Werbeblogger]


Blogger, Pest und Cholera

13.10.2007 | 02:12 Uhr | Internet und Medien

Über die Verleihung des Friedensnobelpreises an Al Gore kann man sicherlich geteilter Meinung sein. Aber eins, lieber Marc Pitzke, eins geht gar nicht - falls Du diesen Lead dieses Berichts überhaupt verzapft verfasst haben solltest:

Jubel um Al Gore, Häme für Al Gore: Der Friedensnobelpreis für den früheren Vizepräsidenten wurde in den USA nicht nur mit Beifall bedacht. Konservative Kommentatoren, Blogger und Klimawandel-Leugner reagierten angewidert auf die Nachricht aus Oslo.

“Konservative Kommentatoren, Blogger und Klimawandel-Leugner”? Ich glaube, Du hast da was durcheinander gebracht. Richtig muss es heißen: “Konservative Lügner, Blog-Kommentare und der Klimawandel reagierten angewidert auf die Nachricht auf SpOn.” Oder so ähnlich.

[“Himmel, Arsch und Blogs” wäre als Titel für den Eintrag hier vielleicht auch nicht schlecht gewesen.]


“Stacy Hedger, Miss Douglas!”

12.10.2007 | 14:52 Uhr | Internet und Skurriles

Ich krieg keine Luft mehr:


Deppenanführungsstriche are the new Deppenapostroph

12.10.2007 | 02:11 Uhr | Internet

Man kann niemals “zuviele” Anführungsstriche setzen. Erst recht nicht im Englischen.

[via Fontblog]


Färbt ab wie kein anderer

09.10.2007 | 22:20 Uhr | Medien und Werbung

Zur Abwechslung mal ein paar bewegte Bilder hier, und was für welche - der neue Spot zum Sony Bravia. Ich hoffe, Ihr erinnert Euch noch an die Flummis von damals, meiner Ansicht nach einer der schönsten Werbespots überhaupt. Der hier ist aber auch nicht schlecht:


The MP3 Experiment Four

09.10.2007 | 01:39 Uhr | Internet, Skurriles und Weite Welt

Schon die vierte Auflage der MP3 Experiments ist gelaufen, und die die Welt ist wieder ein bisschen schöner als vorher. Voll die positiven Vibrations hier. Großen Respekt an die Leute von Improv Everywhere - der Wahnsinn, wie die das immer aufziehen.


Merke:

26.02.2006 | 21:34 Uhr | Internet und Skurriles

Verwechsle niemals, ich betone, niemals, bei Internetseiten das Eingabeformular für die Benutzeranmeldung…

Name:
Passwort:

…und das für die Shoutbox.

Name:
Shout:

Wirklich. Ganz schlechte Idee.


Der König ist Kunde

25.02.2006 | 19:11 Uhr | Werbung

Was für ein hilfsbereiter Typ!

Ihr seht das Bild, Ihr wißt schon, was jetzt kommt: “‘Tschuldigung, ich such die Sparkasse.” - “Die Sparkasse. Ja, kommen Sie mit!”

Jetzt kommt nämlich ein durchschnittlicher, weder besonders guter noch besonders schlechter Fernsehspot, dessen Wirkung (?) sich einzig und allein durch seine ungebremste monatelange Ausstrahlung im (an guter Werbung ohnehin nicht besonders reichen) deutschen Fernsehen entfalten soll. Manche Leute halten Quanti wohl immer noch für Quali.

Und weil dieses Kleinod so oft zu sehen ist, fragt man sich langsam aber sicher: Was will uns das Ding eigentlich sagen?

Daß bei der Sparkasse Menschen arbeiten, die die Wünsche ihrer Kunden gar absichtlich ignorieren und lieber der Freiheitsberaubung und der Selbstbeweihräucherung frönen?

Liebe Sparkässler: Ist gut jetzt. Wir kennen den Spot schon auswendig. Wenn Ihr schon durch Wiederholung glänzt, dann macht’s doch wenigstens richtig - so wie die von VW vielleicht.


Feed my Frankenstein

25.02.2006 | 15:38 Uhr | Internet und Medien

Grundregel im praktizierten Journalismus: Immer schön auf die Plazierung von Bildern und Artikeln achten.

Was soll uns das suggerieren?

Also, liebe F.A.Z., wenn schon, denn schon:

Die Landeszeitung Lüneburg zeigt, wie’s richtig geht.


Megapixel voller Ungerechtigkeit

12.02.2006 | 02:51 Uhr | Medien

Und da ich auch ein sehr visueller Mensch bin (Das klingt jetzt fast so, als sei mein letzter Post hier vor höchstens fünf Minuten gewesen! Ist das nicht toll?), dürfen die Gewinner des World Press Photo 2005 hier natürlich auch nicht fehlen.

Das Gewinnerphoto von Finbarr O\'Reilly

Die World Press Photos sind - bei aller ästhetischen Perfektion - vor allem aufrüttelnd, schockierend, unbeschönigt, echt. Aufgenommen von Menschen, die sich jeden Tag aufs Neue im Einsatz die Fragen nach Moral und Gerechtigkeit nicht stellen können. Für mich ohne jeden Zweifel eines der absoluten photographischen Highlights des Jahres.

[via GEO]


Horr-ohr

30.01.2006 | 03:38 Uhr | Internet und Skurriles

Ich bin ja schon ein audiophiler Mensch. Und mit Computern hab ich hin und wieder auch ein wenig zu tun, sagt man mir nach.

Deswegen sollen die Techniker von Hitachi in der Hölle schmoren. Denn sie haben auf ihrer Homepage Sounddateien der gängigsten Hardware-Festplatten-Fehler veröffentlicht. Das sorgt bei mir heute Nacht für Alpträume.

Ganz besonders fies: der Sound mit dem passenden Namen Head Damage 3. Klongklongklongklongklong.

[via zeitwissen:log]


Für coole 599 Euro

01.01.2006 | 23:26 Uhr | Skurriles und Werbung

Eine Episode aus den unendlichen Weiten des Hirnlos-Marketings:

Die Star Trek Voyager Coolbox. Alle sieben Staffeln auf DVD.

Inklusive Kühlschrank.

Zitat aus einer Leserkritik:

Die Special Edition im Kühlschrank hätte doch wohl noch am ehesten zu ‘Day after Tomorrow’ gepasst, wenn überhaupt.

Ich weiß schon, warum ich kein Trekkie (mehr) bin.


Das Wort des Tages

01.01.2006 | 06:00 Uhr | Internet

Kandisbunzlerin.


Obi vs. Hornbach

26.12.2005 | 23:50 Uhr | Werbung

Das muß ich jetzt einfach mal loswerden:

Die Hornbach-Werbung (Verlinkung erspare ich mir aus verständlichen Gründen) ist so ziemlich das Ekelhafteste, Bescheuertste und Abstoßendste, was ich so an Werbung im deutschen Fernsehen zur Zeit vorgesetzt bekomme. Herzen pulsieren, Blut fließt, Menschen werden Organe transplantiert (mehr oder weniger). Sinnfrei, inhaltsleer. Gut, die kontroverse Diskussion mag ja da sein (merk ich allein schon an mir). Das wird aber wohl kaum zum Erfolg führen, wenn jeder nur Ekel mit der Marke verbindet. Erwarten die Leute wirklich, daß ich in einen Baumarkt gehe, in dem man Gefahr läuft, auf Blutlachen auszurutschen? Ich wünsche Hornbach den größten Umsatzeinbruch der Baumarktgeschichte.

Ooobi ist das schön...

Da lob ich mir dagegen doch die Obi-Werbung. Das leicht Verrückte scheint bei Werbespots zwar momentan schwer in Mode zu sein, allerdings sind mir die feiernden Menschenmassen deutlich lieber als die verkrampften Einzelgänger. “Ooobi ist das schön!” geht halt etwas leichter von der Zunge als “In jedem Projekt steckt ein Teil von dir”. Das ist positiv, das ist lebensbejahend, das ist das genaue Gegenteil der Hornbach-Organmafia.

Eins zu null für den Biber.


Da wächst zusammen, was zusammengehört

25.12.2005 | 20:15 Uhr | Medien

Von der Weihnachtsansprache Köhlers zum Tatort in zehn Sekunden.


Wahre Worte

23.12.2005 | 03:33 Uhr | Internet

Man muß ja nicht immer jedem Internet-Trend hinterher hecheln. Dann lieber nur die guten Sachen, auch wenn die mal etwas älter sind. Man hat ja auch noch ein Real-Leben.

Es gibt da nämlich einen sehr putzigen Song aus dem in den Vereinigten Staaten ziemlich bekannten Musical Avenue Q, der da den bezeichnenden Namen “The Internet is for Porn” trägt. Kennt Ihr nicht? Na, dann mal schnell hier geklickt:

...Und sonst für gar nix.

Übrigens jugendfrei, also keine falsche Scheu! Die gezeigten Figuren im Video gehören logischerweise nicht dazu - ist ja schließlich ein Musical -, sondern sind vom Spiel World of Warcraft. Schon wieder einer, der zuviel Zeit hatte.

Und jetzt im Chor: The Internet is for Porn, the Internet is for Porn…


Wer im Glashaus sitzt

20.12.2005 | 14:59 Uhr | Internet, Medien und Skurriles

Ihr könnt’s wahrscheinlich nicht mehr hören, aber ich kann mir einen Nachtrag zur Wikipedia-Geschichte einfach nicht verkneifen:

Jimmy Wales hält das Ändern von biographischen Artikeln über die eigene Person zwar für schlecht, mißt aber anscheinend mit zweierlei Maß. Das kriegt einen Daumen nach unten.

So, und um jetzt die Klickraten nach oben zu treiben: Auch der Sex spielt eine Rolle in dieser Story.


Zeit oder nicht Zeit

20.12.2005 | 13:59 Uhr | Internet, Skurriles und Spielereien

Bei manchen Seiten fragt man sich,
wer mehr überflüssige Zeit hat:

Der, der sie in die Welt setzt,
oder der, der sich damit beschäftigt.

Oder der, der sie bloggt.



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