Merke:
Verwechsle niemals, ich betone, niemals, bei Internetseiten das Eingabeformular für die Benutzeranmeldung…
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Passwort:
…und das für die Shoutbox.
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Shout:
Wirklich. Ganz schlechte Idee.
Verwechsle niemals, ich betone, niemals, bei Internetseiten das Eingabeformular für die Benutzeranmeldung…
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Wirklich. Ganz schlechte Idee.
Ich bin ja schon ein audiophiler Mensch. Und mit Computern hab ich hin und wieder auch ein wenig zu tun, sagt man mir nach.
Deswegen sollen die Techniker von Hitachi in der Hölle schmoren. Denn sie haben auf ihrer Homepage Sounddateien der gängigsten Hardware-Festplatten-Fehler veröffentlicht. Das sorgt bei mir heute Nacht für Alpträume.
Ganz besonders fies: der Sound mit dem passenden Namen Head Damage 3. Klongklongklongklongklong.
[via zeitwissen:log]
Es ist schon ein paar Jahre her, und gehört haben wir damals alle davon, aber soo genau wußte ich das nun auch wieder nicht:
Überläufe bei Berechnungen können zu schwer wiegenden Fehlern führen, so wie beim Absturz der Ariane 5 am 4. Juni 1996 genau 36.7 Sekunden nach dem Start. Die europäische Raumfahrtbehörde European Space Agency (ESA) startete von Französisch-Guyana aus eine unbemannte Rakete mit vier Satelliten an Bord, die 40 Sekunden nach dem Start explodierte. Glücklicherweise kamen keine Menschen ums Leben, doch der materielle Schaden belief sich auf etwa 500 Millionen US-Dollar. In dem Projekt steckten zusätzlich Entwicklungskosten von etwa 7 Milliarden US-Dollar. Grund für den Absturz war ein Rundungsfehler, der durch die Umwandlung einer 64-Bit-Fließkommazahl (die horizontale Geschwindigkeit) in eine vorzeichenbehaftete 16-Bit-Ganzzahl auftrat. Die Zahl war leider größer als 215 und die Umwandlung nicht gesichert, da die Programmierer diesen Zahlenbereich nicht angenommen hatten. Als Konsequenz brach das Lenksystem zusammen und die Selbstzerstörung wurde ausgelöst, da die Triebwerke abzubrechen drohten. Das wirklich Dumme an dieser Geschichte ist, dass die Software nicht unbedingt für den Flug notwendig war und nur den Startvorbereitungen diente. Im Fall einer Unterbrechung während des Countdowns hätte dann das Programm schnell abgebrochen werden können. Ungünstig war, dass der Programmteil unverändert durch Wiederverwendung per Copy-and-Paste aus der Ariane-4-Software kopiert worden war, die Ariane 5 aber schneller flog.
Und wieder kommt ein Einstein-Spruch passend daher:
“Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit. Aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.”
[Aus dem sehr lesenswerten Buch Java ist auch eine Insel von Christian Ullenboom, erschienen bei Galileo Computing]
Was die Rechtschreibkorrektur vorschlägt, wenn sie ein Wort mal nicht kennt, ist bisweilen skurril und/oder unfreiwillig komisch. Das kennen wir alle.
Aber statt Musikrichtungen Massenhinrichtungen vorzuschlagen, das halte ich, bei allem Verständnis, schon für ziemlich fies.
[via Thunderbird]
In den Vereinigten Staaten wurde gerichtlich entschieden, daß eine Schwangere nicht berechtigt ist, die für Autos mit mindestens zwei Personen reservierte Spur auf der Autobahn zu benutzen.
“Wann beginnt menschliches Leben?”, höre ich entfernt am Horizont schon die BILD-Zeitung kreischen.
[via zeitwissen:log]
P.S.: Bin zur Zeit sehr beschäftigt, deswegen entschuldigt bitte die seltenen Updates. In ein paar Tagen wird’s besser.
Eine Episode aus den unendlichen Weiten des Hirnlos-Marketings:
Die Star Trek Voyager Coolbox. Alle sieben Staffeln auf DVD.
Inklusive Kühlschrank.
Zitat aus einer Leserkritik:
Die Special Edition im Kühlschrank hätte doch wohl noch am ehesten zu ‘Day after Tomorrow’ gepasst, wenn überhaupt.
Ich weiß schon, warum ich kein Trekkie (mehr) bin.
Wer zu Weihnachten lieber Aggressionen vom Stapel läßt:
Ja, das ist er wirklich: George W. Bush, wie er fällt und fällt. Durch Klicken und Ziehen mit der Maus könnt ihr Georgie durch die Gegend schleudern. Viel Spaß dabei - das Ding kann für Stunden faszinieren…
[via Slanted]
Sorry, aber ich hab selten so einen unlustigen Witz gelesen wie den hier.
Ich sag nur: Alter Schwede.
Ihr könnt’s wahrscheinlich nicht mehr hören, aber ich kann mir einen Nachtrag zur Wikipedia-Geschichte einfach nicht verkneifen:
Jimmy Wales hält das Ändern von biographischen Artikeln über die eigene Person zwar für schlecht, mißt aber anscheinend mit zweierlei Maß. Das kriegt einen Daumen nach unten.
So, und um jetzt die Klickraten nach oben zu treiben: Auch der Sex spielt eine Rolle in dieser Story.
Bei manchen Seiten fragt man sich,
wer mehr überflüssige Zeit hat:
Der, der sie in die Welt setzt,
oder der, der sich damit beschäftigt.
Oder der, der sie bloggt.
“This is absurd. I refuse to continue this mockery of literature. My writing partner is a violent, chauvinistic semi-literate adolescent.”
“Yeah? Well, you’re a self-centered tedious neurotic whose attempts at writing are the literary equivalent of Valium.”
Ein Must-Read über den kleinen Unterschied zwischen Mann und Frau, ganz praxisnah. Ich hab mich jedenfalls kaputtgelacht.
Note: 1+.
Noch ein kleines Bonbon vor dem Bettchen - und zwar eines, das einen möglichst effektiv wieder aus selbigem herausholen soll:
Der Wecker blowfly ist für einen notorischen Verpenner wie mich genau das Richtige, um morgens wach zu werden. Kaum springt das putzige Ding an, fliegt er auch schon los, um sich meiner intervenierenden Hand zu entziehen.
Fast so schön wie Clocky. Der versteckt sich nämlich rollenderweise, sobald man ihn auf Snooze gestellt hat.
In diesem Sinne: Gute Nacht.
[via Technoskop]
Bevor mein Blog angesichts zerteilter Kühe und implantierter Schlagringe noch zur Freakshow wird:
Cute Overload hat das Gegenmittel.
Auch Cuteness kann grausam sein.
[via Popnutten]
Wo wir gerade schon bei abhärtenden Anblicken sind:
Man sollte ja Posts immer schön mit Bildern untermalen, weil das die Aufmerksamkeit erhöht.
In diesem Fall sollte aber meine rein verbale Beschreibung reichen. Oder, nein, ich versuch’s anders:
Ihr wißt doch alle, was ein Schlagring ist.

Genau. So, und jetzt zu dem, was Ihr hier seht. Mit Erstaunen würdet Ihr feststellen, daß es Leute (sorry wegen eventueller Sexismusvorwürfe, aber: Frauen!) gibt, die sich so etwas auch (zum Glück “nur” aus Silikon) unter die Haut implantieren, und zwar ziemlich zentral in Brusthöhe. Sieht echt super aus. Den Opfern Ladies scheint’s ja auch klasse zu gefallen. Und diese Street Credibility erst.
…Und wer hat’s erfunden?
[via Boing Boing, wo’s auch noch ein paar andere Ekelhaftigkeiten gibt]
Es ist jedes Jahr dasselbe: Irgendwo in der Nachbarschaft gibt es immer irgendeinen Verrückten, der den ganzen Sommer darauf gewartet hat, daß die Vorweihnachtszeit anfängt, damit er endlich seine zweikommaacht Milliarden Lichterketten und bunten Blinkerräder aus dem Keller holen (in dem wohlgemerkt für anderes schon lange kein Platz mehr ist) und damit seinen Vorgarten schmücken kann, bis die örtliche Stromversorgung in die Knie geht, die Vögel jahreszeitenverwirrt anfangen, vorzeitig aus dem Süden zurückzukehren, die Nachbarn auch bei geschlossenen Rolläden nicht mehr schlafen können, und irgendwelche lichtempfindlichen Extraterrestrier die Erde vielleicht sogar für einen neu entstandenen Stern halten.
Nach dieser zugegebenermaßen ziemlich bescheuerten Vorrede müßt Ihr Euch das hier anschauen. Unbedingt. Dann weiterlesen.
Nach Snopes handelt es sich bei diesem, ja, nennen wir es ruhig Meisterwerk, um mehr als 25 000 Lichter, zwei Monate Arbeitszeit und 10 000 Dollar Kosten. An der Straße sind Schilder angebracht, die Passanten darauf hinweisen, daß unter einer bestimmten Hörfunk-Frequenz zu den blinkenden Lichtern der passende Sound aus dem Radio kommt. Wie’s technisch vonstatten geht, beschreibt der Besitzer Carson Williams aus Ohio hier.
Zusammen mit der Lightshow muß ich bei diesem Video irgendwie unweigerlich mitnicken, obwohl ich wahrscheinlich Würgeanfälle bekommen würde, wenn ich nur die Musik hörte. Der Song stammt übrigens vom Trans-Siberian Orchestra und heißt Wizards in Winter. Abschreckende Hörbeispiele gibt’s hier.
Wer davon nicht genug bekommen kann: Hier gibt’s Jingle Bells in der geflashten (pun intended) Variante. [Windows Media]
Und zum Schluß die schlechte Nachricht: Leider wird es wohl keine Fortsetzung dieses Spektakels geben, da es vor Williams’ Haus durch die Ablenkung der Autofahrer wohl schon zu Unfällen gekommen ist.
Wundert micht nicht - ich wäre bestimmt der erste, der vor dem Haus vorbeifährt und ‘nen Unfall baut.
[via Sven]
If slaughterhouses had glass walls, everyone would be a vegetarian. - Sir Paul McCartney
Leute, bitte tut mir einen Gefallen und klickt bloß nicht auf diesen Link, wenn Ihr kein Blut sehen könnt.
Da wird nämlich gezeigt, wie man ein leckeres, saftiges Steak zubereitet, reich bebildert und mit vielen locker-flockigen Erläuterungen.
Das erste Bild zeigt die Kuh, lebendig.
[via Imaginary Animals]
Brittnie Spiers zum Thema Todesstrafe:
Ich bin absolut dafür. Dann lernen die Täter wenigstens fürs nächste Mal was.
[via Kavka]
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