“Zerstört BILD!”
Vor ein paar Tagen, ich saß (trotz aller guten Vorsätze) in einem öffentlichen Verkehrsmittel, sah ich im Vorbeifahren an einer Bushaltestelle ein Plakat, das meine Aufmerksamkeit erregte.
Vor ein paar Tagen, ich saß (trotz aller guten Vorsätze) in einem öffentlichen Verkehrsmittel, sah ich im Vorbeifahren an einer Bushaltestelle ein Plakat, das meine Aufmerksamkeit erregte.
Ja, es ist nicht mehr ganz aktuell, aber das hier konnte ich Euch einfach nicht vorenthalten. Aufgenommen bei einer “Lasst Terry Schiavo leben!”-Demonstration fanatischer überzeugter Christen.

[gefunden bei DeviantART]
Aus dem Hintergrund müsste Ratzinger gewählt werden.
Ratzinger wählt…
HABEMUS PAPAM! HABEMUS PAPAM! HABEMUS PAPAAAAAM!

Aus! Aus! Aus!! Das Spiel ist aus! Deutschland ist Papst!!!
[gefunden bei Bild.de via medienrauschen]
Das ist er also: Patriotismus, wie wir ihn lieben. Der Clip tut keinem weh (zumindest nicht körperlich), wir humor- und patriotismusbefreiten Deutschen können herzhaft darüber lachen, und sehenswerter Überbiss ist auch inklusive. Der Sänger heißt übrigens Dennis Madalone, und sein Nachname ließe sich mit “Verrücktallein” wohl ganz passend übersetzen.
Zu diesem Glanzstück an blindem Hurra-Patriotismus gibt es mittlerweile auch eine sehr hübsche Remix-Version. Wenn ich richtig informiert bin, stammt die von den South Park-Machern.
[gefunden bei Werbeblogger und Shesaiddestroy]
Manchmal bin ich froh, nicht in den USA zu leben. Zum Beispiel, wenn der Google-Beta-Dienst Google Maps jetzt anfängt, auch Satelliten-Fotos anzubieten. Auf denen kann man so nah ranzoomen, dass… nein, so nah nun auch wieder nicht… aber doch immerhin bis in Nachbars Vorgarten. Außerdem frage ich mich, wie das wohl aussehen würde, wenn Google das Real-Suchen einführt…
Zum Glück funktioniert das Ganze nur im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Bis jetzt.
Nur bei TITANIC online: Papstsegen als Klingelton!
Ab sofort bietet TITANIC den päpstlichen Ostersegen diesen Jahres als .mp3-Klingelton für Dein Handy! Hol Dir den irren “Chrfz– … Hgnnchh! - Chmmmm—”-Sound und sei der Star, wenn Dich der Heilige Geist während der Wandlung anruft!
Und demnächst als SMS-Ton: “Hhhhhh… Fftchh!!” - der Papst exkommuniziert sich aus Versehen selbst!
[gefunden beim Titanic-Satiremagazin]
Achtung, nur für Insider:
Was ist die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest?
Kategorie “das darf doch nicht wahr sein”: wer [Atemzug] Die Bahn und [Atemzug] Kundenfreundlichkeit in einem Atemzug erwähnt, hat wohl was missverstanden. Nico Lumma beschreibt mehr als anschaulich, wie man in kürzester Zeit das gesamte Spektrum an Kundenfreund- und feindlichkeit erleben kann. Ein Muss für jeden - sporadischen oder regelmäßigen - Bahnfahrer.
Geradezu genial nimmt sich dabei allerdings die automatisch generierte Google-Werbung am Schluss des Beitrags aus:

Gestern “Die Truman Show” gesehen.
Gelacht.
Heute vom Konzept der neuen “Big Brother”-Staffel erfahren.
Aufgehört zu lachen.
Das darf doch nicht wahr sein: Wie übersetzen die denn “Fan” ins Deutsche?

Hm. So ist er halt, der Albert.
[gefunden bei Spiegel Onlines Zwiebelfisch]

Jetzt wird’s aber fies:
Das neue Microsoft AntiSpyware stuft Firefox als “hohes Sicherheitsrisiko” ein, wie dieser Screenshot zeigt. Man beachte die Begründung: “[Firefox] may perform operations differently than the default browser.” Ach was.
Andererseits: Aus der Sicht von Microsoft ist das durchaus verständlich. Die Softwarefirma sollte aber wohl besser die Beschreibung von “Sicherheitsrisiko” in “Wirtschaftsrisiko” ändern.
[gefunden bei Werbeblogger]
Das endültige Satire-Magazin Titanic hat vor zwei Tagen folgende AP-Meldung eingestellt:
McDonald‘s verliert den zweiten Vorstandschef binnen sieben Monaten. Der 44-jährige Charles Bell tritt wegen einer Darmkrebserkrankung zurück. Sein Vorgänger Jim Cantalupo war im April überraschend verstorben.
Dazu gab es folgenden liebevoll erstellten Vers:
Schicksal birgt sich, ach, fast immer.
Aber hin und wieder fällt
Zitternd wie ein Kerzenschimmer
Eine Ahnung in die Welt.Ach, vor grade einmal sieben
Monden riß der Tod, o Graus,
Aus dem Kreise seiner Lieben
Den McDonald’s-Chef heraus.Ach, ein neuer ward gefunden.
Doch auch dessen Leben wankt.
Gebe Gott, er mag gesunden,
Wo er doch an Darmkrebs krankt.Lebens Faden ist aus Seide.
Furchtbar ist es, wenn er reißt.
Ach, wieso denn haben beide
Niemals AUSSER Haus gespeist?
Blöd nur, dass die Meldung nicht mehr ganz aktuell ist. Schon seit einem Monat.

Auf Barry Wood’s NAMM Oddities gibt es allerhand merkwürdige Instrumente zu bestaunen. Zum Beispiel diese Gitarren.
Stefan Horn, der Betreiber der Fun-Flash-Seite ballz.de, steckt ein wenig in der Patsche: ohne irgendwelche böswilligen Hintergedanken verwendete er einen Song der Pop-Chansonnieuse Annett Louisan in einem seiner Flash-Cartoons. (Okay, als Hintergrundmusik, während die Cartoonfiguren poppen. Schlimm, schlimm. [Diese Stimme provoziert solche Assoziationen doch geradezu.])
Erstens, seit wann stellt man nun auch Fanblogs zu völlig unbekannten Werbespot-Darstellerinnen ins Internet? Über das Niveau dieser pubertären Anwandlungen brauchen wir nicht zu reden - für jedes “OMGOMGOMG” und “OH NOES!!!”, das auf der Seite gepostet ist, darf man beruhigt zehn bis zwanzig Punkte vom IQ des Autors abziehen.
Zweitens: Haben die Leute denn nichts Besseres zu tun, als über solche Sinnlos-Themen im Netz abzureferieren? (Äh… fragt sich nur, ob es nicht noch viel blöder ist, wiederum über solche Seiten zu schreiben. Wer ist der größere Tor: der Tor, oder der, der ihm folgt?)

Drittens sieht die noch nicht mal besonders hübsch aus.
[gefunden bei Spreeblick]

Erst bestechlich, und jetzt auch noch besoffen. Das kommt davon, wenn man sich von seinen Bestechungsgeldern nur Alk kauft.
Andererseits ist gerade die öffentliche Hysterie gegenüber Fußball-Schiedsrichtern so groß, dass wohl sogar in der Zeitung stehen würde, wenn einer während eines Spiels in der Nase gebohrt hat.

Die nordkoreanische Regierung bringt es ans Tageslicht: Langhaarige Menschen (Definition: Haarlänge von über fünf Zentimetern) haben eine geringere Hirnaktivität, da die Haare dem Hirn angeblich Sauerstoff entziehen. Das gilt natürlich nicht für alte Männer (die dürfen bis zu sieben Zentimetern wildwuchern, damit sie ihre Glatzen besser kaschieren können) und Frauen (da bleiben sie uns die Erklärung allerdings schuldig). Da fragt man sich doch, wer hier eine geringe Hirnaktivität hat.
Habe soeben einen Selbstversuch gestartet: 12,3 Zentimeter aktuelle Haarlänge.
Ich muss mal wieder zum Friseur - ich krieg keine Luft mehr.
SPIEGEL ONLINE weiß es wieder zuerst: so leicht wird man von der Putzfrau zur Kulturmanagerin befördert. Da soll sich noch einer beschweren, dass wir hier zu wenig Stellen hätten.
Und langsam wird mir klar, warum ich an unserem Institut in letzter Zeit so viel Verantwortung bekomme.
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